Therapeutische Wohngemein schaften und Verbund – Berlin Hiram Haus e.V. betreut alkohol- und medikamentenabhängige Menschen in therapeutischen Wohngemeinschaften (TWG) in den drei Berliner Bezirken Tempelhof-Schöneberg, Friedrichshain- Kreuzberg und Mitte. Zielgruppe, Ziele und Angebote Aufgenommen werden Frauen und Männer, die auf- grund ihres Alkoholmissbrauchs Hilfe und Unter- stützung benötigen. Im Vorfeld bedarf es einer gründlichen Klärung, ob die Wohnform in einer therapeutischen WG die richtige Form der Hilfe darstellt. Die Zugehörigkeit zum berechtigten Per- sonenkreis wird immer vom örtlichen sozialpsych- iatrischen Dienst festgestellt. Jeder Klientin, jedem Klienten wird ein unmöbelier- tes Einzelzimmer zur Verfügung gestellt. 1 Küche,  sonstiger Wohn- und Freizeitbereich, sowie Toilet- ten und Bäder werden gemeinschaftlich genutzt. Hiram Haus ist eine abstinenzorientierte Einrich- tung! KlientenInnen bekunden vor Aufnahme den Willen, ein dauerhaft abstinentes Leben zuführen. 
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Ambulante Hilfen in Berlin Betreutes Einzelwohnen (BEW) Die ambulante Betreuung und Therapie für sucht- kranke Menschen bekommt ein immer größeres Gewicht im Suchthilfesystem. Unser Angebot richtet sich an Menschen, die an einer Alkoholerkrankung leiden und bei deren Be- wältigung Unterstützung benötigen. Rechtliche Grundlage der Hilfe ist die Einschätzung des zu- ständigen Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpD),  der die Zugehörigkeit zum hilfeberechtigten Perso- nenkreis nach §53,54 SGB XII (Eingliederungshilfen) feststellt. Die betroffenen Menschen leiden meist  nicht ausschließlich an ihrem Alkoholproblem, oft  vermischt sich die Problematik mit psychischen Be- einträchtigungen.  Im Wesentlichen geht es bei den Hilfeangeboten um die Unterstützung bei der Wiedererlangung von Fähigkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen, wirt- schaftlichen und kulturellen Leben.                                    Die Betroffenen leben meist in einer eigenen Woh- nung. Folgende Kriterien können, zusätzlich zur Suchterkrankung, eine Betreuung im BEW mit be- gründen: – die Betroffenen können oder wollen andere Hilfs-  angebote (noch) nicht annehmen und benötigen  daher aufsuchende Hilfe
– andere Angebote sind nicht oder nicht mehr  für sie geeignet – oder sie waren in einer Einrichtung und benöti-  gen im Anschluss weniger Betreuung/Therapie Die ambulante Hilfe wird zwischen ca. 4–10 Stunden wöchentlich angeboten. Die Hilfe erfolgt: – unmittelbar nach einer Entgiftung – nach einer stationären Therapie – nach einer anderen Krankenhausbehandlung – nach einer Zeit im Betreuten Wohnen (Nach-  betreuung, Adaption) – ohne vorhergehende Behandlung
                            Die Vermittlung in das Betreute Einzelwohnen er- folgt nach Einschätzung des Sozialpsychiatrischen Dienstes und einer Prüfung und Zustimmung durch die Eingliederungshilfe des zuständigen Bezirks als Kostenträger.
gruppen wichtig. Die Mitnutzung der Infrastruktur und der unterschiedlichen Begegnungsstätten des Trägers (Restaurant/Café, Hofangebote in Neudorf bei Klosterfelde, kunstpädagogische Angebote, Fei- ern der Jahresfeste) ist als Erprobungs- und Trainings- feld im öffentlichen Raum ausgesprochen hilfreich. Eine kontinuierliche Arbeit an der Entwicklung und Erweiterung der Qualitätsprozesse legt eine Grund- lage für ein zeitgemäßes Hilfsangebot. Betreut werden können Menschen, die ihren Wohn- sitz in den Berliner Bezirken Tempelhof-Schöneberg und Mitte-Moabit-Wedding haben. Im Bezirk Fried- richshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg wird ebenfalls der Leistungstyp Verbund vorgehalten, der eine Betreuung in der eigenen Wohnung in Anbin- dung an das betreute Wohnen ermöglicht. Wenn für Sie oder eine Person, die Sie kennen oder betreuen das Angebot in Frage kommt, so kontak- tieren Sie uns bitte unter Telefon 030-788 30 53.  Wir senden Ihnen gerne Material zu oder laden Sie zu einem unverbindlichen Erstgespräch ein. Teamleitung und Koordination:  Dipl. Päd. Ken Thielebein Telefon 030-75 44 68 01 | 0176-1237 22 55         thielebein@hiram-haus.de
Das Erlernen von abstinenten Verhaltensweisen oder mitunter auch erst nur eine Verlängerung von Abstinenzphasen sowie das Erlernen von Strategien der Spannungsbewältigung und des Umgangs mit  Einsamkeitsgefühlen stellen wichtige Elemente bei der Erreichung einer stabilien Lebenssituation dar.              Angebote und Maßnahmen Das Spektrum des möglichen individuellen Hilfebe- darfes ist groß und reicht von intensiver Krisenin- tervention bis zu nur noch gelegentlichen Gespräch- sterminen (mindesten 1 Mal pro Woche) mit den KlientInnen. Es sollen Methoden und Strategien er- arbeitet werden, vorhandene Fähigkeiten optimal zu nutzen und sich fehlende Fertigkeiten anzueignen. Leistungen: – Rückfallprophylaxe – Beratung/Begleitung bei der Gestaltung der Tages-  und Wochenstruktur und des Freizeitbereiches – Beratung/Begleitung u. Motivation in den Fragen  des täglichen Lebens in den Feldern Wohnraum-  pflege und Hygiene – Gesundheitsförderung – Unterstützung bei Schuldenregulierung – Unterstützung bei der Klärung der Wohnsituation – Unterstützung bei der Erschließung vorhande-  ner (Selbst-) Hilfepotenziale und bei der Kontakt-  findung – Umgang mit Behörden u.v.a. Da die Tätigkeit hohe Ansprüche an die Mitarbeiter- Innen stellt, sind Supervision und kollegiale Arbeits-
Ziele und Zwischenziele des Angebotes können sein: – Teilhabe am gesell-  schaftlichen Leben – ein selbstbestimmtes  Leben weitestgehend  ohne institutionelle Hilfen  führen zu können – die eigene Biographie  bewusst zu ergreifen – die eigene Isolation überwinden,   sich an Hilfe-Institutionen  wenden zu können.     
HIRAM HAUS Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe In Berlin und Brandenburg